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Bester Schutz für Sonnenkinder

• Warum Sonnenlicht gesund ist – und doch gefährlich werden kann
• Wie UV-Strahlen wirken
• Warum Eincremen so wichtig ist und was Eltern sonst noch beachten sollten

Wir alle fühlen es: Die Sonne macht uns stark und glücklich. Ihr Licht unterstützt den Körper bei der Bildung von Vitamin D, das für stabile Knochen und Zähne sorgt. Darüber hinaus regen die Sonnenstrahlen, wenn sie auf die Netzhaut der Augen fallen, die Bildung des „Glückshormons“ Serotonin an, das unsere Stimmung hebt. Kinder sind weit empfänglicher für die positiven Eigenschaften der Sonne als Erwachsene – für Babys etwa reicht schon täglich eine Viertelstunde im Halbschatten aus, um Vitamin D zu bilden, das eine wichtige Rolle im Kalziumhaushalt spielt.

Auf die Dosis kommt es an

Leider kann intensive, lange Sonneneinstrahlung Zellen schädigen und Erkrankungen auslösen. Besonders Kinder sind dafür anfällig. Sie bekommen schneller einen Sonnenbrand – was noch Jahre später Folgen haben kann. Denn die Haut „vergisst“ nichts: Obwohl sie sich monatlich erneuert, bleiben Informationen in bestimmten Zellstrukturen erhalten, wiederholte Schädigungen in der Kindheit können für das Erwachsenenalter ein erhöhtes Hautkrebsrisiko bedeuten.
Das heißt: Kinder sollten so oft es geht draußen spielen – aber zum richtigen Zeitpunkt und gut geschützt; die pralle Mittagssonne zwischen 12 und 15 Uhr sollte der Nachwuchs besser meiden. Prof. Hans Meffert vom Dermatologischen Zentrum Berlin empfiehlt als Orientierung die von ihm entwickelte „Schattenregel“:

– Ist der Schatten deutlich länger als die Person, ist die UV-Strahlung schwach.
– Wird der Schatten kürzer, sodass er etwa der Körperlänge entspricht, ist die UV-Strahlung mäßig stark; jetzt im Schatten aufhalten und die Haut bedecken.
– Sobald der Körperschatten nur noch einem Viertel der Körpergröße entspricht, ist die UV-Strahlung stark. Dann sollten Kinder möglichst überhaupt nicht im Freien spielen.


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