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Das schnelle Ende des großen Krabbelns

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Das kleine Kopflaus-Einmaleins

Schlüpfen, Blut saugen, Eier legen: Wer weiß, wie so ein Läuseleben aussieht, hat es leichter, die kleinen Krabbler zu entdecken und nachhaltig zu bekämpfen

Kopfläuse sind Blutsauger. Ungefähr alle zwei bis drei Stunden stechen die flügellosen Insekten ihren Stechrüssel in die Kopfhaut. Dabei hinterlassen sie immer etwas Speichel in der Haut, der das Blut am vorzeitigen Gerinnen hindert. Das ist der Grund dafür, dass der Kopf bei einem Befall mit Kopfläusen oft stark juckt. Ein geschlechtsreifes weibliches Tier legt täglich Eier in den Haaren ab, während seines vierwöchigen Lebens etwa 90 bis 140 Stück. Nach acht bis zehn Tagen schlüpfen daraus die Larven bzw. Nymphen. Diese wiederum entwickeln sich innerhalb von neun bis zehn Tagen zu erwachsenen, geschlechtsreifen Läusen. Zurück bleiben die Eilhüllen, die Nissen, die ziemlich hartnäckig und wasserunlöslich am Haar kleben. Springen oder fliegen können die höchstens drei Millimeter großen Tiere zwar nicht – aber dafür ziemlich schnell krabbeln. Daher findet man auf dem Kopf beim ersten Verdacht auf Lausbefall eher die Nissen mit den Larven darin, die dicht bei der Kopfhaut am Haar kleben, als ausgewachsene Tiere.

Wer alle diese Hinweise beachtet, kann sich sicher sein, dass das große Krabbeln schnell ein Ende hat. Weitere Informationen dazu finden Sie bei der BZgA (www.bzga.de), beim Robert- Koch-Institut (www.rki.de), bei Ihrem Kinderarzt und beim örtlichen Gesundheitsamt.


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