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Homöopathie

„Ähnliches mit Ähnlichem behandeln“ lautet das Prinzip dieser Heilmethode.

Neulich auf dem Spielplatz. Der vierjährige Grégory hat sich beim Klettern den Kopf gestoßen und weint nun bitterlich im Arm seiner Mutter. Meine Tochter Naima schenkt ihm zum Trost ein Gänse blümchen. Seine Mutter holt derweil ein braunes Glasfläschchen aus der Handtasche, lässt drei weiße Kügelchen daraus in ihre Handfläche kullern und steckt sie Grégory in den Mund. „Arnika“, erklärt sie mir. „Das hilft bei stumpfen Verletzungen, sogar bei blauen Flecken.“ Als Apothekerin sollte sie es wissen – und der Erfolg gibt ihr recht: Wenig später tollt Grégory schon wieder fröhlich mit Naima über den Spielplatz.

So eine kleine Prellung verheilt in aller Regel auch von allein. Doch Homöopathie kann dabei eine große Hilfe sein – wie bei vielen kleineren Notfällen, aber auch bei typischen Kinderkrankheiten wie Keuchhusten und Ringelröteln.

Wärme bei Fieber

Homöopathie ist schon über 200 Jahre alt. Ihr Leitsatz: „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“, wie es auch ihr griechischer Name sagt („homoios“ = ähnlich, „pathos“ = Leiden). Das bedeutet: Fieber z.B. wird nicht mit kühlenden Umschlägen, sondern mit Wärme behandelt. In Selbstversuchen hat der Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann, Begründer der Heillehre, die Ähnlichkeitsregel weiter ausgebaut. So kam er z.B. zu dem Ergebnis, dass die Küchenzwiebel (Allium cepa), die bei Gesunden Niesreiz und tränende Augen hervorruft, in homöopthischer Dosis gegen Schnupfensymptome hilft.


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