Traditionelle Chinesische Medizin
Heilen ohne Medikamente – nach der Philosophie der TCM gelingt das allein durch richtige Bewegung und Ernährung sowie Entspannungsmethoden
Nach der jahrtausendealten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt ein Mensch als gesund, wenn sich seine Lebensenergie in Harmonie befindet. Dafür müssen seine Selbstheilungskräfte durch Ernährung und Bewegung, Entspannung und Meditation gestärkt werden.
Die Lebensenergie Qi (sprich: tschi) und die unsichtbaren Energiebahnen (Meridiane), durch die sie fließt, bestehen nach den Vorstellungen der TCM aus zwei gegen sätzlichen, sich ergänzenden Energien, Yin und Yang. Bei einer Erkrankung geht man davon aus, dass das Gleichgewicht von Yin und Yang gestört ist. Akupunktur, aber auch Tai Chi oder eine bestimmte Ernährung können es wiederherstellen.
„Eine TCM-gestützte Ernährungsweise, bei der etwa ungesäuerte Milchprodukte gemieden werden, kann bei Bauchschmerzen helfen“, sagt der Neuropädiater, Akupunkteur und Schmerztherapeut Dr. Raymund Pothmann aus Hamburg.
„Bei verschleimten Bronchien hilft ein Maishaar-Tee. Eine Therapie mit bestimmten, magnetischen Ohrkügelchen macht Kinder ruhiger, sie können danach besser ein- und durchschlafen.“ Aber auch Kopfschmerzen bekommt der Arzt mit einer Manualtherapie in den Griff.
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